Für viele Familien aus Neuhofen und Rheingönheim beginnt der Schulweg derzeit mit Gedränge: Die Schulbusse Richtung Ludwigshafen sind nach Angaben betroffener Eltern so voll, dass sich Kinder in die Fahrzeuge quetschen müssen. Teilweise würden Schülerinnen und Schüler nicht mitgenommen.

Besonders betroffen ist die Linie 572 aus Neuhofen in Richtung Ludwigshafen. Der Bus sei bereits im südlichen Ludwigshafener Stadtteil Rheingönheim vollständig besetzt, schildert Michelle Lieser, Mutter von drei Kindern. Seit Beginn des Schuljahres beobachte sie die Situation jeden Morgen.

Bus schon vor Ludwigshafen voll

Die geschilderten Szenen spielen sich demnach kurz vor halb acht Uhr morgens ab. Wenn Lieser aus ihrem Küchenfenster schaut, sieht sie nach eigener Darstellung regelmäßig, wie sich die Kinder in den Schulbus drängen. Eltern aus Neuhofen und Rheingönheim beklagen deshalb, dass die vorhandenen Fahrzeuge für den morgendlichen Schülerverkehr nicht ausreichen.

Die Forderung der Eltern ist klar: Größere Busse sollen dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler den Weg nach Ludwigshafen antreten können. Wie viele Kinder konkret betroffen sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Verantwortliche wollen Entwicklung beobachten

Eine kurzfristige Zusage für größere Fahrzeuge gibt es bislang nicht. Die Verantwortlichen wollen die Lage zunächst beobachten. Damit bleibt für die betroffenen Familien offen, wann sich die Situation im morgendlichen Schülerverkehr zwischen Neuhofen, Rheingönheim und Ludwigshafen ändern könnte.