In Ludwigshafen sind unter anderem der Hemshoftunnel, die Hochstraße Nord und die Kurt-Schumacher-Brücke von Sperrungen betroffen. Die CDU-Stadtratsfraktion fordert angesichts der Einschränkungen eine sachliche Einordnung der Lage.

CDU verweist auf Sicherheitsvorgaben und Schäden

Nach Darstellung der CDU sind notwendige Sicherheitsvorgaben und der marode Zustand mehrerer Bauwerke Gründe für die aktuellen Einschränkungen.

Die nun gesperrte Abfahrt von der Schumacher-Brücke sowie ein für die „Verkehrsspange“ vorgesehenes Bauwerk wiesen demnach materialbedingte Schäden auf. Nach Vorgaben der Bundesanstalt für Straßenwesen dürften die betroffenen Bauwerke aus Sicherheitsgründen nicht weiter befahren werden.

Eine provisorische Alternativlösung hätte laut CDU voraussichtlich bis zu zwei Jahre Planung und Bau beansprucht. Sie wäre kurz darauf wieder zurückgebaut worden, damit die Bauarbeiten weitergehen können.

Hochstraße Nord: Ersatz bis Ende 2032 vorgesehen

Der Abriss der Hochstraße Nord (B44) und der Bau der ebenerdigen Helmut-Kohl-Allee als Ersatz bis Ende 2032 seien nach Angaben der CDU zwingend erforderlich. Der Weg dorthin sei jedoch mit Belastungen für Pendler, Anwohner und Unternehmen verbunden.

SPD verlangt verständliche Umleitungen

Die SPD fordert wegen der kurzfristig erfolgten Sperrungen kurzfristige und verlässliche Umleitungs- und Ersatzlösungen von Stadtspitze und Bauverantwortlichen. Sie kritisiert die bisherige Kommunikation der Stadtverwaltung als zu vage.

„Wir brauchen jetzt umgehend eine klare, für die Menschen verständliche und verlässliche Ersatz- und Umleitungslösung.“

Nach Auffassung der SPD darf der Hemshof nicht zur Ausweichstrecke werden.