Die Ludwigshafener Stiftung Lebensblicke hat den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder als neuen Unterstützer gewonnen. Die Stiftung setzt sich für die Früherkennung von Darmkrebs ein und will die Bevölkerung für Vorsorge und Aufklärung sensibilisieren.
Schnieder unterstützt die Stiftung in seiner Funktion als Regierungschef von Rheinland-Pfalz. Nach Angaben der Stiftung betont er die Bedeutung gesundheitlicher Vorsorge und ruft die Bevölkerung dazu auf, aktiv zu werden. In der Terminologie der Stiftung werden prominente Fürsprecher als „Befürworter“ bezeichnet.
Auch Ludwigshafens Oberbürgermeister gehört zu den Befürwortern
Mit dem Ministerpräsidenten kommt ein weiterer prominenter Unterstützer hinzu. Auch der Ludwigshafener Oberbürgermeister Klaus Blettner gehört nach Angaben der Stiftung zu den Befürwortern.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen neben Vorsorge auch Information und Aufklärung. Dazu gehört der Hinweis, dass Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland zählt und Früherkennung eine wichtige Rolle spielen kann. Bei der Aufklärung setzt die Stiftung unter anderem auf ein übergroßes Modell des menschlichen Darms. Sichtbare runde Wucherungen an dem Modell sind dabei Polypen und nicht Krebs.
Schnieder ruft zur Teilnahme an Früherkennung auf
Der Ministerpräsident verbindet seine Unterstützung mit einem Appell an die Bevölkerung. Er weist darauf hin, dass über das Thema Darm häufig nur ungern gesprochen werde, Schweigen aber Menschenleben kosten könne. Nach seiner Aussage kann ein einfacher Test der entscheidende erste Schritt sein.
Zugleich fordert Schnieder die Menschen in Rheinland-Pfalz auf, die Angebote zur Darmkrebsfrüherkennung wahrzunehmen. Außerdem regt er an, innerhalb der Familie offen über Vorsorge zu sprechen. Die Stiftung Lebensblicke will mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass mehr Menschen über Darmkrebs informiert sind und Früherkennungsangebote nutzen.