Ein Sperrmüllbrand hat am Montagmorgen in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Ludwigshafen-Mitte einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Feuerwehr wurde um 4.15 Uhr alarmiert. An einer Gebäudewand brannte eine große Sperrmüllablagerung.

Die starke Hitze ließ Fensterscheiben angrenzender Wohnungen eines Hochhauses zerbrechen. Während der Löscharbeiten wurde die Alarmstufe erhöht. Mehrere Einsatztrupps löschten den Brand, retteten eine Bewohnerin aus einer stark verrauchten Wohnung und leiteten eine Teilevakuierung ein.

Wohnungen kontrolliert und teilweise entraucht

Zahlreiche Wohnungen in mehreren Geschossen wurden kontrolliert. Einige davon mussten maschinell entraucht werden. Die unmittelbar angrenzende Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Einsatzstelle wurde großräumig für den Verkehr gesperrt.

Insgesamt betreute der Katastrophenschutz 50 Menschen, darunter acht Kinder. Betroffene Bewohnerinnen und Bewohner wurden notärztlich gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war laut dem Bericht nicht erforderlich.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Ludwigshafen auch der Katastrophenschutz, der Rettungsdienst, die Polizei, die Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe und die Technischen Werke Ludwigshafen.

Die Feuerwehr war mit 31 Kräften und acht Fahrzeugen vor Ort. Der Katastrophenschutz setzte 24 Kräfte und sechs Fahrzeuge ein; außerdem waren vier Rettungsdienstfahrzeuge beteiligt.

Der Bericht nennt außerdem einen Brand auf der A65 bei Neustadt vom 27. September. Eine weggeworfene Zigarettenkippe könnte das Feuer ausgelöst haben.