Ein Sperrmüllbrand an einem Hochhaus in der Kaiser-Wilhelm-Straße hat am frühen Montagmorgen einen größeren Feuerwehreinsatz in Ludwigshafen ausgelöst. Eine Bewohnerin musste aus ihrer stark verrauchten Wohnung gerettet werden. Die Brandursache ist noch unklar; die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Feuer griff auf Wohnungen über
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine große Sperrmüllablagerung an der Gebäudewand. Die starke Hitze ließ die Fensterscheiben angrenzender Wohnungen zerbrechen. Mehrere Feuerwehrtrupps löschten den Brand und leiteten eine Teilevakuierung des Hochhauses ein.
Die Einsatzkräfte kontrollierten zahlreiche Wohnungen in mehreren Geschossen. Teilweise wurden Räume maschinell entraucht. Eine Bewohnerin fanden sie in einer stark verrauchten Wohnung und brachten sie in Sicherheit.
50 Menschen betreut – Wohnung unbewohnbar
Der Katastrophenschutz Ludwigshafen betreute 50 Menschen, darunter acht Kinder. Mehrere betroffene Bewohner wurden von Notärzten und dem Rettungsdienst untersucht. Nach Angaben der Quelle musste niemand in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die an den außen gelegenen Sperrmüllbrand angrenzende Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Stelle großräumig für den Verkehr gesperrt. Wie es zu dem Brand kam, soll nun die Polizei klären.