Im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen ist die Reihe „Salon Populaire“ in der neuen Spielzeit mit einem Gespräch mit dem Autor Simon Strauß fortgesetzt worden. Strauß stellte dort sein Buch „In der Nähe“ vor, das sich mit ostdeutscher Mentalität beschäftigt.

Gespräch über ostdeutsche Mentalität

Nach Angaben der Rheinpfalz ging es bei der Veranstaltung um die Frage, wonach sich Menschen in Ostdeutschland sehnen. Strauß vertritt demnach die These, dass dort ein Wunsch nach Nähe besteht. Sein Buch „In der Nähe“ ist bereits im vergangenen Jahr erschienen.

Die Veranstaltung ordnete diese Beobachtung zugleich in das Verhältnis zwischen Ost und West ein. Seit der Wiedervereinigung besteht nach der Quelle ein Graben zwischen Ost- und Westdeutschen. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt habe diesen Abstand aus Sicht des Berichts zusätzlich sichtbar gemacht.

Politische Entwicklung als Hintergrund

Als konkreten politischen Hintergrund nennt die Rheinpfalz die AfD. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verfehlte die Partei knapp die absolute Mehrheit. Die Quelle bezeichnet die AfD dabei als „als gesichert rechtsextrem eingeschätzt“.

Der zugespitzte Titel der Veranstaltung beziehungsweise des Berichts lautet: „Die AfD stellt uns die Hüpfburgen hin“. Der Beitrag verbindet damit die politische Entwicklung mit der Diskussion über gesellschaftliche Nähe, ostdeutsche Erfahrungen und das Verhältnis zwischen den Landesteilen. Weitere Einzelheiten zum Ablauf oder zu Folgeterminen im Pfalzbau nennt die vorliegende Quelle nicht.