Der Ludwigshafener BSW-Stadtrat Silas Walz will nach eigener Aussage keine Koalition mit der AfD eingehen. Zugleich spricht er sich für eine offene Sacharbeit in der Kommunalpolitik aus. Das geht aus einem Interview der Rheinpfalz mit dem 27-Jährigen hervor.

Walz gehört dem Landesvorstand des BSW Rheinland-Pfalz sowie dem Bundesvorstand der Parteijugend JSW an. Im Gespräch ordnet er die jüngsten Landtagswahlen ein und spricht über den weiteren Kurs seiner Partei.

Wahlergebnisse liegen unter den Erwartungen

Auf die Frage, wie er die jüngsten Landtagswahlen verfolgt habe und was ihm dabei als Kommunalpolitiker durch den Kopf gegangen sei, antwortete Walz: Als Erstes ist mir durch den Kopf gegangen: Totgesagte leben länger. Zugleich machte er deutlich, dass das Ergebnis aus Sicht des BSW nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

„Man muss sagen, dass Ergebnisse unter fünf Prozent weit von unserem Wunschziel entfernt sind“, sagte der BSW-Politiker. Die Aussage bezieht sich auf die jüngsten Landtagswahlergebnisse, ohne dass im vorliegenden Interviewauszug ein konkretes Bundesland oder ein genauer Stimmenanteil genannt wird.

Gespräch über AfD und Ludwigshafen

Im Mittelpunkt des Interviews stehen neben dem Umgang mit der AfD auch der politische Kurs des BSW und die Probleme Ludwigshafens. Walz wird dabei als Kommunalpolitiker aus Ludwigshafen und als BSW-Stadtrat vorgestellt.

Konkrete kommunalpolitische Beschlüsse, Projekte oder nächste Schritte nennt der vorliegende Auszug nicht. Festgehalten ist jedoch die politische Position, dass es keine Koalition mit der AfD geben solle, während eine offene Sacharbeit grundsätzlich möglich bleiben soll.