Ein Feuerwehreinsatz in einem Hochhaus in Ludwigshafen-Oggersheim hat am Mittwochvormittag mehrere Bewohner aus dem Gebäude geführt. Gegen 10.42 Uhr wurde die Feuerwehr wegen einer Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Bertolt-Brecht-Straße alarmiert.
Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte in verschiedenen Geschossen des Hochhauses mehrere ausgelöste Rauchwarnmelder und Kleinbrände fest. Mehrere Löschtrupps löschten die Brände. Im Treppenraum waren mehrere Bewohner durch Brandrauch beeinträchtigt, darunter eine gehbehinderte Person. Die Betroffenen konnten das Haus mit Unterstützung der Feuerwehr verlassen.
Treppenraum maschinell entraucht
Die Einsatzkräfte kontrollierten zahlreiche Wohnungen in mehreren Etagen. Anschließend wurde der verrauchte Treppenraum maschinell entraucht. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst untersucht; ein Transport in ein Krankenhaus war nach Angaben der Feuerwehr nicht erforderlich.
Polizei untersucht Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte der Ludwigshafener Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen vor Ort. Außerdem beteiligten sich der Katastrophenschutz mit leitendem Notarzt und organisatorischem Leiter Rettungsdienst, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen sowie die Polizei an dem Einsatz.
Nach Angaben der Feuerwehr verhinderten die weiteren Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn in diesem Fall einen größeren Brand. Informationen zum vorbeugenden Brandschutz und zu Rauchwarnmeldern verweist die Feuerwehr auf ihre eigene Website sowie auf die Initiative Rauchmelder retten Leben.