Auf der Ludwigshafener Parkinsel steht eine kurpfälzische Kinokomödie im Mittelpunkt des Festivalprogramms: „Nichtsnutze“ wird beim Festival des deutschen Films präsentiert. Der Film bringt damit eine Geschichte aus der Rhein-Neckar-Region auf die Leinwand und ergänzt die regionale Präsenz des Festivals.
Im Zentrum steht Emre Atesoglu. Der „Nichtsnutz“ wollte ursprünglich Unternehmensmanagement studieren. Weil dieses Fach nicht angeboten wurde, klickte er nach Angaben zur Filmhandlung kurzerhand das nächstbeste Studienfach an und landete beim Umweltmanagement.
Ein Studium ohne klares Ziel
Auch der weitere Weg des Protagonisten bleibt von spontanen Entscheidungen geprägt. Mit fast 30 Jahren ist ein Abschluss noch nicht absehbar. Schließlich wird Emre exmatrikuliert – ebenfalls so spontan, wie er sich zuvor eingeschrieben hatte.
Die Figuren des Films werden von Constantin von Jascheroff als Freddy, Benito Bause als Daniele und Deniz Arora als Emre dargestellt. Das Festival zeigt die Komödie als weiteren regionalen Beitrag neben dem „Tatort“ aus Ludwigshafen.
Regionaler Film beim Festival
Damit ist die Rhein-Neckar-Region beim Festival des deutschen Films nicht nur über den Ludwigshafener „Tatort“ vertreten. „Nichtsnutze“ setzt auf eine kurpfälzische Geschichte über Orientierungslosigkeit, Studienentscheidungen und den schwierigen Übergang ins Erwachsenenleben.
Weitere im Zusammenhang mit dem Festival genannte Beiträge befassen sich unter anderem mit der Sorge um eine Tochter, dem Wunsch nach Freiheit und Gesprächen rund um das Filmfestival. Konkrete Angaben zu Vorführungszeiten oder weiteren Terminen der Premiere enthält die vorliegende Quelle nicht.