Ein ungewöhnlicher Geruch beschäftigt Ludwigshafen weiterhin: Im Stadtgebiet nahmen zahlreiche Menschen einen Geruch wahr, der sie an verbranntes Gummi, Benzin oder chemische Stoffe erinnerte. Auch fast eine Woche nach den ersten Meldungen ist die Ursache nicht gefunden.
Die ersten Hinweise gingen am 16. Oktober bei der Feuerwehr und dem städtischen Bereich Umwelt und Klima ein. Die Meldungen trafen nach und nach bei den zuständigen Stellen ein. Weil der Geruch für viele Betroffene schwer einzuordnen war, begann die Feuerwehr mit der Suche nach der möglichen Quelle.
Messfahrzeuge im Einsatz
Feuerwehr und Mitarbeiter des Bereichs Umwelt und Klima gingen der Geruchsbelästigung nach Angaben der Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen intensiv nach. Dabei kamen unter anderem Messfahrzeuge zum Einsatz. Die Suche dauerte mehrere Tage und wurde gründlich durchgeführt.
Ein Ergebnis zur Herkunft des Geruchs gibt es bislang nicht. Die Einsatzkräfte konnten weder feststellen, wo der Geruch genau entsteht, noch, von welchem Stoff oder Ereignis er stammt. Auch die mehrtägigen Messungen führten nicht zur Aufklärung.
Keine Gesundheitsgefährdung festgestellt
Nach den bisherigen Messergebnissen wurde keine Gesundheitsgefährdung festgestellt. Auf Grundlage der Messwerte könne eine solche Gefährdung ausgeschlossen werden. Der auffällige Geruch bleibt damit zwar ungeklärt, Hinweise auf eine gesundheitliche Gefahr liegen nach dem derzeit bekannten Stand jedoch nicht vor.
Die Stadtverwaltung hatte die Suche nach der Ursache zunächst fortgesetzt. Eine abschließende Erklärung, wodurch die Geruchsbelästigung ausgelöst wurde, liegt weiterhin nicht vor.