Nach einer Messerattacke im Friedenspark von Ludwigshafen sitzt ein 25-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Polizei und Staatsanwaltschaft werfen ihm vor, einem 29-Jährigen bei einer Auseinandersetzung mehrere Stich- und Schnittverletzungen zugefügt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen, 7. August 2026.

Der verletzte 29-Jährige war nach der Auseinandersetzung mit einer Gruppe in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft erlitt er mehrere Stich- und Schnittwunden. Lebensgefahr bestand demnach nicht. Als die Polizei im Friedenspark eintraf, waren die beteiligten Männer bereits geflohen.

Durchsuchung führt zu weiteren Funden

Im Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 25-Jährigen. Einsatzkräfte durchsuchten seine Wohnung am Freitagnachmittag. Dabei fanden sie den Angaben zufolge kleinere Mengen verschiedener Betäubungsmittel, eine geladene Schreckschusspistole, knapp 1.700 Euro Bargeld sowie Utensilien, die dem Handel mit Betäubungsmitteln zugeordnet werden.

„Hierbei wurden kleinere Mengen verschiedener Betäubungsmittel, eine geladene Schreckschusspistole sowie knapp 1.700 Euro Bargeld und Utensilien zum Handel von Betäubungsmitteln aufgefunden“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft laut dem Bericht mit.

Haftbefehl wegen zweier Tatvorwürfe

Der Tatverdächtige wurde festgenommen und am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Richter Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und des unerlaubten bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.

Die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung und den Vorwürfen dauern an. Für den 25-Jährigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.