Nach einem schweren Messerangriff in Ludwigshafen haben Ermittler einen 32-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann wurde vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern an.
Der Angriff ereignete sich am Morgen des 25. August an der Ecke Schanzstraße/Goethestraße. Ein 34-Jähriger wurde dort von einem Unbekannten am Oberkörper schwer verletzt. Anwohner fanden den Mann und alarmierten die Polizei. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Durchsuchung und sichergestelltes Messer
Inzwischen ermittelten die Behörden einen 32-jährigen Tatverdächtigen. Nach einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz wurden am 30. Oktober ein Unterbringungsbefehl und ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Ermittler ein Messer sicher. Dabei könnte es sich um die Tatwaffe handeln. Der 32-Jährige wurde am 31. Oktober einem Haftrichter vorgeführt.
Vorwurf des versuchten Mordes
Der Haftrichter setzte den Unterbringungsbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes unter anderem in Vollzug. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft machte der Tatverdächtige keine Angaben zur Sache.
Damit sind die Hintergründe und die genauen Umstände des Messerangriffs weiterhin offen. Die Ermittlungen laufen.