Die Arbeiten am Lutherturm in der Ludwigshafener Innenstadt dauern voraussichtlich bis Freitag. Das teilte die Stadtverwaltung nach mehrfacher Nachfrage der RHEINPFALZ mit. Für die Untersuchung der Fassade kommt am Mittwoch ein Hubsteiger zum Einsatz.
Mit dem Gerät soll der Zustand der Fassade des denkmalgeschützten Turms begutachtet werden. Dabei wird geprüft, ob mögliche Schäden vorhanden sind. Die Untersuchung ist Teil der Arbeiten, die seit dem Absturz eines Sandsteins im August 2024 erforderlich sind. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Uhrwerk und Zeiger werden erneuert
Neben der Fassadenprüfung stehen weitere Arbeiten am Lutherturm an. Ein Turmuhrmacher soll das Uhrwerk und die Zeiger erneuern. Außerdem sind ein auf historische Bausubstanz spezialisierter Architekt und eine Steinmetzfirma an dem Einsatz beteiligt.
„Ein Turmuhrmacher wird Uhrwerk und Zeiger erneuern. Im Einsatz sind ein auf historische Bausubstanz spezialisierter Architekt sowie eine Steinmetzfirma“, so der Stadtsprecher.
Ein Konzept für die Restaurierung des Turms soll nach Angaben der Verwaltung voraussichtlich bis Ende Oktober vorliegen. Damit ist zunächst eine weitere Planungsstufe vorgesehen; konkrete Restaurierungsarbeiten werden in der Mitteilung nicht angekündigt.
Maxstraße und Amtsstraße gesperrt
Für den Verkehr bleibt die Situation während der laufenden Untersuchungen eingeschränkt. Maxstraße und Amtsstraße sind für Fahrzeuge gesperrt. Der Lutherturm ist entlang der Maxstraße bereits seit dem Sandsteinabsturz im August 2024 mit einem Zaun abgesperrt.
Die Einschränkungen gelten laut Stadtverwaltung, solange die Untersuchungen laufen. Eine weitergehende Dauer der Sperrungen oder ein genauer Beginn der Restaurierung wurde in den vorliegenden Angaben nicht genannt.