In Ludwigshafen wird die mögliche Umbenennung von Straßen und Plätzen mit belasteter NS-Vergangenheit intensiv diskutiert. Besonders im Blick steht der Carl-Wurster-Platz. Hintergrund ist die Tätigkeit des früheren BASF-Chefs Carl Wurster während des Zweiten Weltkriegs.

Damit berührt die Debatte eine Frage, die im Stadtbild unmittelbar sichtbar ist: Wie soll Ludwigshafen mit Straßennamen und Plätzen umgehen, die an Personen mit problematischer Vergangenheit erinnern? Eine abschließende Entscheidung über eine Umbenennung wird im vorliegenden Bericht nicht genannt.

Der Carl-Wurster-Platz im Fokus

Der Platz liegt am Nordausgang des früheren Rathaus-Centers. Der Mannheimer-Morgen-Bericht beschreibt ihn als einen besonderen Schwerpunkt der Diskussion. Ob der Name bestehen bleibt oder geändert werden soll, ist damit weiterhin Gegenstand der laufenden Auseinandersetzung.

Die Debatte bezieht sich nicht nur auf einen einzelnen Platz. Nach den vorliegenden Informationen geht es grundsätzlich um Straßen und Plätze in Ludwigshafen, deren Namensgeber eine belastete NS-Vergangenheit haben. Welche weiteren Namen geprüft werden, wird im zugänglichen Artikeltext nicht ausgeführt.

Was bisher feststeht

  • In Ludwigshafen wird über Umbenennungen wegen belasteter NS-Vergangenheiten diskutiert.
  • Der frühere BASF-Chef Carl Wurster steht dabei besonders im Fokus.
  • Der Carl-Wurster-Platz befindet sich am Nordausgang des früheren Rathaus-Centers.
  • Ein konkreter Beschluss oder Zeitplan für eine Umbenennung wird nicht genannt.

Die Angaben stammen aus einem Bericht des Mannheimer Morgen. Der vollständige Artikel ist als Plus-Artikel gekennzeichnet; deshalb bleibt offen, welche weiteren Bewertungen oder nächsten Schritte dort dargestellt werden.