Der neue Ludwigshafen-Tatort „Explosive Mischung“ setzt von Beginn an auf hohes Tempo. In ihrer Tatortkritik beschreibt die RHEINPFALZ den Film als Echtzeitkrimi, dessen Dynamik nur durch eine aktuelle „Brennpunkt“-Unterbrechung oder die Entscheidung, den Sonntagskrimi nicht live zu verfolgen, aus dem Takt geraten könne.
Ein Knall am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz
Der Einstieg führt mitten in Ludwigshafen: Auf dem Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz explodiert ein Abfallbehälter. Anschließend rückt das Mosch-Hochhaus ins Bild. Das Gebäude gehört laut Kritik seit einigen Jahren zu den beliebtesten Schauplätzen der „Tatorte“ mit Kommissarin Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts.
Vom Abfalleimer auf das Hochhausdach
Im Mittelpunkt steht der Verdächtige Chris Lohberg, dargestellt von Filip Schnack. Er bekennt sich zu dem Knall im Abfalleimer und sagt: „Ich hatte noch einen auf Lager, der musste weg“. Danach nimmt er die Zuschauer mit auf das Dach des Mosch-Hochhauses.
Dort zieht Lohberg direkt hinter dem großen, weithin sichtbaren Schriftzug „DIE RHEINPFALZ – Zeitung der Pfalz“ eine Waffe aus ihrem Versteck. Die Kritik verbindet damit die reale Ludwigshafener Kulisse eng mit der Handlung des Fernsehkrimis.
Für Zuschauer aus Ludwigshafen bietet „Explosive Mischung“ damit nicht nur einen neuen Fall mit Lena Odenthal, sondern auch eine auffällige Wiedererkennbarkeit der Stadt: Der Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz, das Mosch-Hochhaus und der markante Schriftzug werden zu zentralen Stationen eines Krimis, der seine Geschichte in Echtzeit vorantreibt.