Ein Motorradfahrer ist in der Nacht zum Mittwoch nach einem Unfall in der Saarlandstraße in Ludwigshafen weitergefahren. Nach Angaben der Polizei stand der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss. Gegen ihn laufen mehrere Ermittlungsverfahren.
Eine Zeugin wurde laut Polizei gegen 0.40 Uhr durch das Geräusch des Unfalls aufmerksam. Sie beobachtete, dass der Motorradfahrer zunächst auf der Fahrbahn lag. Obwohl er erkennbare Gleichgewichtsstörungen zeigte, stieg er wieder auf sein Motorrad und setzte seine Fahrt fort.
Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Richtung
Der Mann fuhr nach Angaben der Polizei entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung Innenstadt davon. Die Beamten konnten ihn später ausfindig machen und kontrollieren.
Bei der Überprüfung trug der Motorradfahrer keinen Schutzhelm. Außerdem hatte er blutende Verletzungen. Die Polizei stellte zudem eine erhebliche Alkoholisierung fest.
Verdacht auf Fahren ohne Fahrerlaubnis
Darüber hinaus besteht laut Polizei der Verdacht, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Wegen der Alkoholisierung, des Unfalls, der Weiterfahrt und des möglichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Polizei machte in der Mitteilung keine weiteren Angaben zu den Verletzungen, zum entstandenen Schaden oder zu einer möglichen medizinischen Behandlung.