Eine dunkle Rußwolke hat am Dienstagmorgen, 29. September 2026, in Ludwigshafen für Aufmerksamkeit gesorgt. Viele Menschen beobachteten die Wolke und vermuteten zunächst einen Brand. Nach Angaben der BASF stand die sichtbare Entwicklung jedoch nicht mit einem Brandereignis in Verbindung.
Technischer Defekt löste Betriebsunterbrechung aus
Ursache war laut BASF ein technischer Defekt im Steamcracker im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen. Dadurch kam es zu einer Betriebsunterbrechung. Die Sicherheitssysteme hätten wie vorgesehen reagiert, teilte das Unternehmen mit.
Die Rußwolke entstand im Zusammenhang mit der dadurch erforderlichen Fackeltätigkeit. Bei solchen Vorgängen wird überschüssiges Gas kontrolliert abgefackelt. Im Zuge der Arbeiten kann es nach Angaben der BASF zu sichtbarer Rußbildung und Lärmbelästigung kommen.
Revisionsarbeiten dauern bis Mitte Oktober
Die laufenden Revisionsarbeiten haben bereits am Mittwoch, 26. August 2026, begonnen. Sie sollen bis Mitte Oktober dauern. Damit müssen Anwohnerinnen und Anwohner sowie Menschen im Umfeld des Werks während dieses Zeitraums weiterhin mit möglichen Fackelerscheinungen, Rußbildung und Geräuschen rechnen.
Die Meldung wurde am 29. September 2026 um 9:39 Uhr aktualisiert. Eine Gefahrenlage durch einen Brand wurde in der Mitteilung nicht genannt; die Erklärung der BASF ordnet die beobachtete Wolke der technischen Betriebsunterbrechung und den geplanten Arbeiten zu.