Eine historische Straßenbahnfahrt soll den Abschluss der Kunstreihe „Noch nicht: Utopie im Entstehen“ bilden. Der Ludwigshafener Kunstverein verbindet dabei eine nächtliche Reise zwischen Ludwigshafen und Mannheim mit künstlerischen Beiträgen, einer poetischen Performance und Kunst im öffentlichen Raum.
Im Mittelpunkt steht die RHB 1020 aus den 1960er Jahren. Die historische Straßenbahn bringt nach Angaben des Berichts einen ausgeprägten Vintage-Charme mit und wird für die Veranstaltung zum ungewöhnlichen Ausstellungs- und Veranstaltungsort auf Schienen.
Kunst, Poesie und Hefezopf an Bord
Während der Fahrt ist Hanne Lippard mit einer poetischen Performance vertreten. Katinka Eichhorn steuert einen gigantischen Hefezopf bei, der an Bord der Straßenbahn präsentiert wird. Damit verbindet die Veranstaltung zeitgenössische Kunst mit einem kulinarischen und bewusst alltagsnahen Element.
Auch der öffentliche Wartesaal wird Teil des künstlerischen Konzepts: Kübra Ural hat die Webefläche der U-Haltestelle am Hauptbahnhof in eine Hommage an die Gastarbeiter verwandelt. Der Bericht stellt damit nicht nur die Fahrt selbst, sondern auch Kunst im Umfeld des öffentlichen Nahverkehrs in den Mittelpunkt.
Abschluss der Reihe „Noch nicht: Utopie im Entstehen“
Mit der Tramfahrt beendet der Ludwigshafener Kunstverein seine Veranstaltungsreihe. Die historische Bahn, die nächtliche Strecke und die verschiedenen Beiträge sollen Kunst und Nachtfahrt miteinander verbinden. Der Bericht beschreibt die Reise als nostalgischen Trip durch die nächtlich leuchtende Metropole.
Für Besucher steht damit ein Veranstaltungsformat im Mittelpunkt, das nicht in einem klassischen Ausstellungsraum stattfindet: Die Kunst kommt während einer historischen Fahrt, an einer Haltestelle und mit einer Performance zusammen. Der genaue Termin und weitere organisatorische Angaben sind im vorliegenden Bericht nicht genannt.