Ein Abend zwischen Nachtcafé, Musik und Kabarett: Die 20er-Jahre-Revue „Wenn ich mir was wünschen dürfte…“ hat im Ludwigshafener Kulturzentrum „Das Haus“ Premiere gefeiert. Das Stück verbindet Gesang, Schauspiel, Klaviermusik und komödiantische Elemente – und nimmt zugleich aktuelle Bezüge auf.
Gemeinschaftsarbeit von vier Künstlern
Verantwortlich für die Revue sind die Mezzosopranistin Nathalie Stadler, die Schauspielerin Stefanie Schnitzler, die Pianistin Kateryna Mariash und der Künstler Mathias Wendel, der die Regie übernommen hat. Damit steht das Programm auf mehreren künstlerischen Säulen: Stimme, Schauspiel, Klavier und Inszenierung greifen ineinander.
Schnitzler tritt dabei als Clownin auf. Gemeinsam mit Mariash am Klavier und Stadler als Mezzosopranistin gestaltet sie den Abend. Die Besetzung ermöglicht einen Wechsel zwischen musikalischen Momenten, darstellerischem Spiel und Witz.
„Das Haus“ wird zum Nachtcafé
Auch die Gestaltung des Veranstaltungsraums gehört zum Konzept. Der Saal im Kulturzentrum „Das Haus“ ist im Stil eines Nachtcafés bestuhlt. In den ersten Reihen stehen zusätzlich Tische, was der Aufführung eine besonders unmittelbare und gesellige Atmosphäre gibt.
Nach der Premiere wurde die Revue als amüsanter und vielseitiger Abend beschrieben. Zugleich bot sie laut der vorliegenden Besprechung ein hohes künstlerisches Niveau und stellte Bezüge zur Gegenwart her. Der Titel greift damit nicht nur die Ästhetik der 1920er-Jahre auf, sondern steht in einem Programm, das Unterhaltung mit aktuellen Anklängen verbindet.