Der plötzliche Tod einer 16-jährigen Schülerin im Unterricht in Ludwigshafen gibt den Ermittlern vorläufig keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Nach der Obduktion gehen Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizei von einer natürlichen Todesursache aus.
Die Jugendliche war am Freitag, 2. Oktober, während des Unterrichts zusammengebrochen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starb sie. Der Leichnam wurde am darauffolgenden Donnerstag am Institut für Rechtsmedizin der Universität Mainz obduziert, um die Todesursache zu klären.
Keine Hinweise auf Einwirkung Dritter
Nach dem vorläufigen Ergebnis der Untersuchung konnten keine Hinweise auf eine Einwirkung Dritter erlangt werden. Das Ergebnis ist damit eine erste Einschätzung der Rechtsmedizin; die Ermittlungen zur Todesursache waren nach dem Vorfall von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei aufgenommen worden.
Unterstützung für Mitschüler und Lehrkräfte
Der Tod ereignete sich im schulischen Umfeld und betraf damit auch Mitschüler und Lehrkräfte. Nach dem Vorfall wurden sie psychologisch betreut. Weitere Einzelheiten zur natürlichen Todesursache nennt der vorliegende Bericht nicht.