Ein 56-jähriger Mann aus Ludwigshafen ist nach einem angeblichen Gewinnversprechen um 24.250 Euro betrogen worden. Unbekannte hatten ihn am Dienstag, 25. August, telefonisch kontaktiert und ihm einen Gewinn von 39.000 Euro in Aussicht gestellt.
Damit das vermeintliche Preisgeld ausgezahlt werde, sollte der Mann zunächst 2.350 Euro anzahlen. Nach dieser Zahlung blieb es jedoch nicht bei der ersten Forderung: Die Betrüger verlangten laut Polizei telefonisch und über WhatsApp sieben weitere Zahlungen. Der 56-Jährige kam auch diesen Aufforderungen nach. Insgesamt entstand dadurch ein Schaden von 24.250 Euro.
Polizei warnt vor angeblichen Gewinnversprechen
Die Polizei weist darauf hin, dass seriöse Unternehmen keine Gebühren verlangen, bevor ein Gewinn ausgezahlt wird. Wer von einem Gewinn erfährt, obwohl er an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat, sollte deshalb besonders misstrauisch sein.
Auch eine Zahlungsaufforderung vor der Auszahlung ist ein deutliches Warnsignal. Nach Angaben der Polizei sollten Betroffene persönlichen Daten, Bankdaten und Codes von Gutscheinkarten niemals an unbekannte Anrufer oder Kontakte weitergeben.
So gehen die Täter vor
In diesem Fall nutzten die Unbekannten zunächst einen Telefonanruf. Anschließend setzten sie den Ludwigshafener zusätzlich über WhatsApp unter Druck und forderten weitere Zahlungen. Der Fall zeigt, dass eine erste Überweisung die Forderungen der Täter nicht beendet haben muss.
Wer ohne eigene Teilnahme von einem Gewinn erfährt oder vor einer Auszahlung Geld zahlen soll, sollte die Kommunikation abbrechen und kein Geld überweisen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Gewinnversprechen.