Wie sah Ludwigshafen nach dem Krieg aus, und wie lebten die Menschen im Jahr 1956? Eine digitale Ausstellung des Stadtmuseums gibt darauf jetzt Antworten. Die Friedenskirche wird dabei zum Schaufenster in die Vergangenheit.
Gezeigt werden 350 Aufnahmen und Filme, die den Wiederaufbau der Stadt und den Alltag in Ludwigshafen dokumentieren. Besucherinnen und Besucher können so nachvollziehen, wie sich die Stadt in den 1950er-Jahren entwickelte und was das Leben der Menschen damals prägte.
Alltag im Ludwigshafen der 1950er-Jahre
Die Ausstellung richtet den Blick nicht nur auf Gebäude und Stadtentwicklung, sondern auch auf persönliche Erinnerungen und gemeinschaftliche Erlebnisse. Ein Beispiel ist eine Aufnahme, auf der Schülerinnen und Schüler ihre Ersparnisse zur Sparkasse bringen. Laut der Bildbeschreibung machte damals „so gut wie die ganze Klasse“ mit.
Damit verbindet die Präsentation historische Stadtbilder mit Szenen aus dem täglichen Leben. Die Friedenskirche dient als Ausstellungsort und ermöglicht einen digitalen Zugang zu dem Material.
Stadtgeschichte in Bildern und Filmen
Im Mittelpunkt steht das Jahr 1956. Die gezeigten Dokumente sollen den Wiederaufbau und die Lebenswirklichkeit in Ludwigshafen aus dieser Zeit sichtbar machen. Für alle, die sich für die Entwicklung der Stadt und ihre Nachkriegsgeschichte interessieren, bietet die Ausstellung damit einen unmittelbaren Blick auf das Ludwigshafen der 1950er-Jahre.