Eine 88-jährige Frau aus Ludwigshafen ist am Freitagnachmittag Opfer eines Betrugs geworden. Ein angeblicher Bankmitarbeiter rief sie gegen 15 Uhr an, warnte vor ungewöhnlichen Kontobewegungen und fragte, wie viel Bargeld sie zu Hause aufbewahre.

Nur etwa eine Stunde später erschien ein unbekannter Mann an der Wohnung der Seniorin. Er überzeugte sie davon, dass es sich bei ihrem Bargeld um Falschgeld handle, das von der Bank überprüft werden müsse. Die Frau übergab ihm 15.000 Euro, außerdem ihre Bankkarte einschließlich PIN.

Polizei sucht nach dem Abholer

Nach Angaben der Geschädigten war der Mann etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und kräftig gebaut, mit leichtem Bauch. Er hatte dunkle, oben lockige und an den Seiten kurz geschnittene dunkle Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er ein weißes Hemd und graue Hosen.

Im Stadtgebiet Ludwigshafen registrierte die Polizei in den vergangenen zwei Tagen mehrere ähnlich gelagerte Betrugsfälle. Ob der beschriebene Mann mit weiteren Fällen in Verbindung steht, ist aus den vorliegenden Angaben nicht ersichtlich.

Polizei gibt Tipps für Betroffene

Die Polizei rät, am Telefon grundsätzlich keine Auskunft über das eigene Vermögen zu geben und fremden Personen keinen Zugang zu Bargeld oder anderen Wertsachen zu ermöglichen. Wer unsicher ist, soll sich an die Polizei oder den eigenen Bankberater wenden.

Hinweise zu dem vermeintlichen Täter nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter 0621 963-24250 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.