Seit 49 Jahren ist Ludwigshafen das Zuhause von Roswitha und Helmut Schlorke. Das Ehepaar stammt ursprünglich aus Mannheim und wurde im Herbstdorf für die Reihe „Irgendwo in LU“ als Gesprächspartner besucht. Dabei ging es nicht nur um ihre Verbindung zur Stadt, sondern auch um eine besondere Erinnerung: Wie sie Michael Jackson vom Balkon aus erlebten.

Vom Arbeitsweg zur neuen Heimat

Roswitha Schlorke ist 81 Jahre alt, ihr Mann Helmut 76. Beide arbeiteten einst auf unterschiedlichen Seiten des Rheins. Roswitha hatte eine Beschäftigung in Ludwigshafen, während Helmut in Mannheim arbeitete. Für die Entscheidung, nach Ludwigshafen zu ziehen, waren nach ihren Angaben mehrere praktische Gründe ausschlaggebend.

„Ich habe hier in Ludwigshafen gearbeitet.“

So erklärt Roswitha Schlorke, weshalb Ludwigshafen für sie zum Lebensmittelpunkt wurde. Ihr Mann verweist zugleich auf seine damalige Arbeit in Mannheim und einen ungewöhnlichen Unterschied im Alltag.

„Ich habe in Mannheim gearbeitet. Dafür hatte ich einen Feiertag mehr.“

Neben den Arbeitswegen spielte auch die finanzielle Frage eine Rolle. Die Miethöhe war damals ein weiterer Grund, der die Entscheidung für Ludwigshafen beeinflusste.

„Und es war damals auch eine Frage der Miethöhe.“

Verbunden mit der Stadt und ihrer Gastronomie

Auch nach fast fünf Jahrzehnten in Ludwigshafen pflegt das Paar seine Interessen und Kontakte vor Ort. Roswitha und Helmut Schlorke besuchen gerne die Gastronomie von Ralf-Peter Nickel. Ihre Geschichte steht damit beispielhaft für persönliche Lebenswege zwischen Mannheim und Ludwigshafen – und für die Frage, wie Arbeit, Wohnkosten und Alltag den Ort prägen, an dem Menschen bleiben.

Die Reihe „Irgendwo in LU“ sucht regelmäßig nach interessanten Gesprächspartnern in Ludwigshafen. Das Treffen mit den Schlorkes fand im Herbstdorf statt.