Wie sah Ludwigshafen in den Jahren des Wiederaufbaus aus? Dieser Frage widmet sich die Fotoausstellung Ludwigshafen im Jahr 1956 – eine Stadt am Puls der Zeit in der Friedenskirche an der Leuschnerstraße. Vom 2. bis 30. September zeigen das Stadtmuseum und das Stadtarchiv historische Aufnahmen aus dem Stadtarchiv.
Die Fotografien werden auf großformatigen Bildschirmen präsentiert. Dort laufen sie nach Themen geordnet in einer Dauerschleife. Ergänzende Bildunterschriften helfen dabei, die Motive einzuordnen. Die Ausstellung nimmt damit das Stadtbild und die Lebensbedingungen in einer Phase in den Blick, in der Ludwigshafen vom Wiederaufbau und seiner Entwicklung als junge Industriestadt geprägt war.
Eröffnung mit Vortrag und Saxophon
Eröffnet wird die Schau am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr. Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner und Dr. Paul Metzger, Dekan des Kirchenbezirks, sprechen Grußworte. Dr. Helmuth Morgenthaler, Vorsitzender der Stiftung Friedenskirche und des Presbyteriums, begrüßt die Gäste.
Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Regina Heilmann, die Leiterin des Stadtmuseums. Danach spricht Dr. Stefan Mörz, Leiter des Stadtarchivs, im Festvortrag Frieden. Aufbau. Friedenskirche. über die Bedingungen des Wiederaufbaus der jungen Industriestadt Ludwigshafen.
Musikalisch begleitet Olaf Schönborn die Eröffnung am Saxophon. Nach dem offiziellen Teil lädt die Friedenskirche zu einem geselligen Umtrunk ein.
Jahresgeschichte auf Bildschirmen und im Zeitstrahl
Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf die fotografischen Dokumente. Ausschnittsweise werden die Präsentationen durch Ton- und Filmmaterial ergänzt. Ein Zeitstrahl stellt besondere Ereignisse des Jahres 1956 in größere Zusammenhänge: Er ordnet lokale und regionale Entwicklungen ebenso ein wie nationale und internationale Ereignisse.
Wer sich weiter mit der Zeit beschäftigen möchte, findet außerdem eine Leseecke mit einer passenden Buchauswahl. Damit verbindet die Ausstellung Bildmaterial aus dem Stadtarchiv mit akustischen und filmischen Eindrücken sowie weiterführenden Informationen.
Die Friedenskirche befindet sich in einem verschieferten Gebäude neben dem Neubau der Technischen Werke Ludwigshafen. Die Kirchenräume sind barrierefrei. Für die Ausstellung, Führungen und alle Veranstaltungen des Begleitprogramms wird kein Eintritt verlangt.
Öffnungszeiten im September
Die Öffnungszeiten richten sich auch nach dem Begleitprogramm. Mittwochs öffnet die Friedenskirche ab 14 Uhr bis zum Ende der jeweiligen Veranstaltung. Samstags kann die Ausstellung von 14 bis 19 Uhr besucht werden. Sonntags ist sie ab 14 Uhr bis zum Veranstaltungsende geöffnet.
Für Besuche an einem Mittwoch oder Sonntag ist deshalb zu beachten, dass die genannte Öffnungszeit nicht mit einer festen Uhrzeit endet, sondern vom jeweiligen Veranstaltungsende abhängt. Das gilt auch für die Zeit, in der die Ausstellung außerhalb der Eröffnung zugänglich ist. Der Besuch bleibt kostenfrei.
Die Ausstellung bietet damit im September einen Einblick in Fotografien aus dem Ludwigshafen des Jahres 1956 und stellt sie in einen historischen, musikalischen und filmischen Rahmen.