Der Tod einer 16-jährigen Schülerin während des Unterrichts hat in Ludwigshafen große Anteilnahme ausgelöst. Nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen deutet vieles auf einen natürlichen Tod hin. Die Behörden betonen zugleich, dass es sich um ein vorläufiges Obduktionsergebnis handelt.

Die Jugendliche war am Freitag, dem 2. Oktober, im Unterricht zusammengebrochen. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die 16-Jährige starb noch am Ort des Geschehens. Die näheren Umstände des medizinischen Notfalls wurden in dem Bericht nicht weiter erläutert.

Obduktion in Mainz liefert vorläufiges Ergebnis

Um die Todesursache zu klären, wurde die Schülerin am 8. Oktober im Institut für Rechtsmedizin der Universität Mainz obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis dürfte eine natürliche Todesursache vorliegen. Eine konkrete medizinische Diagnose wird von den Ermittlungsbehörden und in dem vorliegenden Bericht nicht genannt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ergaben sich keine Hinweise auf eine Einwirkung Dritter. Damit gibt es nach dem derzeit bekannten Ermittlungsstand keinen Anhaltspunkt für eine Beteiligung anderer Personen am Tod der Jugendlichen. Das Ergebnis ist jedoch ausdrücklich noch vorläufig.

Spendenaktion soll Familie finanziell entlasten

Parallel zur Klärung der Todesumstände ist eine Spendenaktion für die Familie gestartet worden. Die Sammlung läuft über die Plattform GoFundMe. Unterstützt werden sollen die Angehörigen der 16-Jährigen: ihre Mutter, ihr Vater und drei Geschwister.

„Sie war ein liebevolles, zielstrebiges und wundervolles Mädchen, das noch so viel vor sich hatte. Und dann verändert sich innerhalb eines Augenblicks das Leben einer ganzen Familie. Zurück bleiben ihre Mama, ihr Papa und ihre drei Geschwister, die plötzlich mit einer unvorstellbaren Leere leben müssen“

Die Initiatoren des Aufrufs schreiben, kein Geldbetrag könne den Verlust wiedergutmachen. Die Unterstützung solle der Familie aber zeigen, dass sie in dieser schweren Zeit nicht allein sei. Zugleich könne die Spendenaktion dazu beitragen, die Angehörigen zumindest finanziell etwas zu entlasten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts waren nach Angaben der Quelle bereits mehr als 17.000 Euro zusammengekommen. Als Ziel der Sammlung wurden 20.000 Euro angegeben. Weitere Einzelheiten zur konkreten Todesursache oder zu möglichen nächsten Ermittlungsschritten enthält das vorliegende Material nicht.