Ein heftiges Gewitter hat das Bühnenprogramm beim Sommerfest „Kultur im Hain“ in Rheingönheim kurz nach 23 Uhr beendet. Die geplante Zugabe der Coverband „Posa“ fiel aus.
Weniger Besucher wegen extremer Hitze
Nach Angaben des Forums Rheingönheim war der Festtag laut Radio der heißeste Juni-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Besonders am Nachmittag kamen im Luitpoldhain weniger Menschen als üblich; Bewohner angrenzender Seniorenheime blieben wegen der Hitze aus.
Die Veranstalter gingen deshalb von einer geringeren Besucherzahl als in den Vorjahren aus. Damals kamen über den Tag verteilt rund 1000 Menschen, vor allem aus Rheingönheim, zum Sommerfest.
Programm für Familien und Musikfans
Am Nachmittag boten die drei Kindertagesstätten aus dem Stadtteil Spiel-, Bastel-, Bewegungs- und Geschicklichkeitsangebote an. Größere Kinder konnten zudem gesichert auf einen Kistenturm klettern.
Auf der Bühne traten DJ Miguel Cruz, Gruppen der Tanzschule Weile, die Ludwigshafener Nachwuchsband „Iresist“ und die Rheingönheimer Musiker „Die Igels“ auf. Ab 20 Uhr spielte „Posa“ bis das Gewitter das Programm unterbrach.
180 Helfer für das Sommerfest
Rund 180 Helfer aus den im Forum Rheingönheim vertretenen Vereinen leisteten laut Susanne Frank etwa 1800 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Kommerzielle Anbieter gab es bei „Kultur im Hain“ nicht.
Die Veranstalter berichten von keinen negativen Vorkommnissen. Wegen gestiegener Auflagen engagierte das Forum wie bereits 2025 einen Sicherheitsdienst. Eine Ausdehnung des seit 20 Jahren bestehenden Festes auf zwei Tage wurde laut Frank verworfen, weil die Helfer an ihre Grenzen kämen.
Nach dem Ende des traditionellen Straßenfests ist „Kultur im Hain“ laut Bericht das einzige verbliebene Sommerfest im Stadtteil Rheingönheim.