Wie lässt sich die Energiewende im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich eine interkommunale Online-Klimawoche, an der sich auch Ludwigshafen beteiligt. Vom 19. bis 23. Oktober stehen jeweils von 18.30 bis 20 Uhr praktische Themen rund um Strom, Heizen, Bauen und Mobilität auf dem Programm.

Die Teilnahme an der Klimawoche 2026 ist kostenfrei. Die Reihe richtet sich an Menschen, die sich über klimafreundliche Lösungen für das eigene Zuhause, die Wärmeversorgung oder den Verkehr informieren möchten. Nach einer Einführung in das jeweilige Thema können die Teilnehmenden Fragen stellen und mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen.

Fünf Abende zu Energie und Klimaanpassung

Zum Auftakt am Montag spricht Elisabeth Foit von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz über Photovoltaik. Dabei geht es um die Nutzung von Solarenergie für Strom, Wärme und Mobilität. Außerdem stellt sie das Solarkataster des Landes vor.

Am Dienstag folgt der Schwerpunkt Heizungen. Energieberater Arne Wichmann gibt einen Überblick über verschiedene Heizsysteme und beantwortet die Frage, welche Lösung zu welchem Gebäude und Bedarf passen kann.

Der dritte Abend am 21. Oktober widmet sich der Elektromobilität. Wilma Fasola und Andreas Engel vom Podcast „Elektrogeflüster“ sprechen über offene Fragen und Vorbehalte. Auf dem Programm stehen auch aktuelle Entwicklungen und praktische Erfahrungen aus dem Alltag.

Am 22. Oktober geht es um zukunftsfähiges Bauen und Sanieren. Harms Geissler von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erläutert, wie Wohngebäude mit Modernisierungs- und Schutzmaßnahmen besser auf Extremwetter vorbereitet werden können. Zugleich sollen Energieeffizienz und Wohnkomfort verbessert werden.

Den Abschluss bildet am 23. Oktober ein Vortrag von Energieberater Christian Schmidt zu Wärmepumpen. Im Mittelpunkt stehen technische Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten sowie die Voraussetzungen für den Einbau in Bestands- und Altbauten.

Kooperation mehrerer Städte

Die Klimawoche ist als Online-Veranstaltungsreihe angelegt und wird laut Mitteilung der Stadt von den für Klimaschutz und Klimaanpassung zuständigen Ansprechpersonen aus Speyer, Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis organisiert. Beteiligt sind außerdem die jeweiligen Volkshochschulen und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Ziel ist es, klimarelevante Entwicklungen verständlich zu erklären, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen. Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind unter www.vhs-speyer.de verfügbar.