Für die KiK-Filiale in Ludwigshafen gibt es zunächst Entwarnung. Der Textil- und Haushaltswarendiscounter teilte dem Nachrichtenportal MRN-News auf Anfrage mit, dass aktuell keine Schließung am Ludwigshafener Standort geplant sei. Die Aussage betrifft außerdem Filialen in Mannheim, Heidelberg, Frankenthal, Speyer und Worms.

Damit sind die von MRN-News konkret abgefragten Standorte in der Metropolregion Rhein-Neckar nach aktuellem Unternehmensstand nicht von den angekündigten Schließungen betroffen. Für Kundinnen und Kunden in Ludwigshafen bedeutet das: Der laufende Filialumbau bei KiK führt nach derzeitigem Stand nicht zum Aus für den örtlichen Markt.

KiK bestätigt sechs Standorte in der Region

MRN-News hatte KiK nach Berichten über eine Neuordnung des Filialnetzes direkt nach der Situation in den sechs Städten gefragt. Das Unternehmen bestätigte daraufhin ausdrücklich, dass dort derzeit keine Schließungen geplant seien. KiK bat zugleich darum, diese Aussage dem Unternehmen und nicht einer einzelnen Person zuzuordnen.

Die Entwarnung ist allerdings an den aktuellen Planungsstand gebunden. KiK erklärte, das Filialportfolio werde kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Zu möglichen künftigen Standortentscheidungen machte das Unternehmen keine konkreteren Angaben. Eine dauerhafte Garantie für die Ludwigshafener Filiale lässt sich aus der Stellungnahme deshalb nicht ableiten.

Umbau des Filialnetzes läuft weiter

Nach Angaben von KiK war die Optimierung des Filialportfolios bereits im März 2026 angekündigt worden. Damit verbunden sind auch Filialschließungen. Der in verschiedenen Medien genannte Umfang von rund 150 Filialen entspreche dem bereits damals kommunizierten Stand.

Als Grund für die Schließungen nennt KiK wirtschaftliche Gründe. Eine vollständige Liste der betroffenen Filialen veröffentlicht das Unternehmen nach Angaben von MRN-News jedoch nicht. Auch pauschale Aussagen dazu, welche Bundesländer, Landkreise oder Regionen besonders betroffen sein könnten, macht KiK demnach nicht.

Was für Beschäftigte geschlossener Filialen gilt

MRN-News fragte das Unternehmen auch nach den Folgen für die Beschäftigten. Nach Angaben von KiK soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betroffener Standorte grundsätzlich eine Weiterbeschäftigung in umliegenden Filialen angeboten werden. Eine bundesweite Gesamtzahl der Beschäftigten, die von den Schließungen betroffen sind, nannte der Discounter nicht.

KiK erklärte außerdem, auch künftig mit mehr als 2.200 Filialen in Deutschland vertreten zu sein. Für Ludwigshafen sowie Mannheim, Heidelberg, Frankenthal, Speyer und Worms gilt nach der vorliegenden Stellungnahme jedoch weiterhin: Derzeit sind dort keine Schließungen geplant.