Dannstadt-Schauernheim. Ein Landmaschinenbetrieb aus dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt, wie künstliche Intelligenz und autonomes Fahren bereits heute in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Reiner Petri und sein Sohn Fabian vertreiben in ihrem Familienunternehmen Maschinen, bei denen digitale Technik längst zum Geschäft gehört.

Im Mittelpunkt steht unter anderem der Ecorobotix Ara. Der Roboter erkennt mithilfe von künstlicher Intelligenz, wo Pflanzenschutzmittel benötigt werden, und spritzt diese gezielt. Damit steht die Maschine beispielhaft für eine Landwirtschaft, in der einzelne Arbeitsschritte zunehmend automatisiert und präziser ausgeführt werden können.

Familienbetrieb mit langer Geschichte

Landmaschinen werden in Dannstadt bereits seit 1908 verkauft und repariert. 1975 übernahm Wilhelm Petri, der Vater von Reiner Petri, den Betrieb Landmaschinen-Büttner. Seitdem ist die GmbH Petri & Söhne im Besitz der Familie Petri.

Heute führt Reiner Petri das Unternehmen gemeinsam mit seinem Sohn Fabian und seiner Frau Stefanie. Reiner Petri ist studierter Maschinenbau-Ingenieur. Fabian Petri ist Landmaschinen-Mechatroniker-Meister und studierter Betriebswirt. Die Kombination aus technischer Ausbildung, Maschinenbau und Betriebswirtschaft prägt den Familienbetrieb.

Was sich durchsetzt, ist noch offen

Neben KI-Anwendungen gehört auch autonomes Fahren zum Angebot und Arbeitsfeld des Unternehmens. Welche technischen Lösungen sich in der Praxis dauerhaft durchsetzen, ist jedoch noch nicht entschieden. Der Betrieb beobachtet daher, welche Entwicklungen für die Landwirtschaft tatsächlich relevant werden.

Der Beitrag ist Teil der Serie Digitales Leben der RHEINPFALZ. Sie beschäftigt sich mit Chancen und Risiken der digitalen Revolution und der Frage, wo technischer Fortschritt hilft oder neue Gefahren entstehen lässt.