Auf der Parkinsel in Ludwigshafen steht diesmal nicht nur das Kino im Mittelpunkt: Der Schriftsteller Ingo Schulze stellt beim Festival des deutschen Films seinen neuen Roman „Das Wasser im August“ vor. Das Buch ist gerade erschienen und wurde bereits für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Für Schulze ist der Auftritt an diesem Ort ungewöhnlich. „Noch nie habe er auf einem Filmfestival gelesen“, berichtet die RHEINPFALZ. Die Lesung verbindet damit Literatur und ein Festival, dessen Schwerpunkt normalerweise auf Filmen liegt.

Ein ungewöhnlicher Programmpunkt auf der Parkinsel

Festivaldirektor Michael Kötz fasste die besondere Situation mit den Worten zusammen: „Das ist ja nicht ganz normal, was wir hier machen“. Tatsächlich dreht sich beim Festival des deutschen Films ansonsten alles um Filme. Die Veranstaltung hat sich jedoch schon früher für andere Kulturformen geöffnet.

Auch Konzerte gab es dort bereits. Als Beispiel nennt der Bericht die Band Silly, die damals mit Anna Loos als Frontfrau auftrat. Die Lesung von Ingo Schulze reiht sich damit in eine Reihe von Programmpunkten ein, die über das klassische Filmprogramm hinausgehen.

Roman mit Auszeichnungsperspektive

Im Zentrum des Auftritts steht Schulzes Roman „Das Wasser im August“. Der Titel ist nicht nur frisch auf dem Buchmarkt, sondern hat mit der Nominierung für den Deutschen Buchpreis bereits Aufmerksamkeit erhalten. Welche Ausschnitte der Autor bei der Veranstaltung auf der Parkinsel vorträgt, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Das Festival des deutschen Films macht damit in Ludwigshafen Platz für einen literarischen Abend – und holt einen Autor auf die Bühne, der dort eigentlich nicht zum üblichen Filmprogramm gehört.