Der HLZ Friesenheim-Hochdorf hat seine Heimpremiere in der 3. Liga deutlich verloren. Gegen die HSG Krefeld Niederrhein unterlag der Handballverein mit 26:38 (12:19). Nach dem Spielverlauf war der favorisierte Zweitligaabsteiger für die Gastgeber eine Nummer zu groß.

Krefeld setzt sich früh ab

Zu Beginn blieb die Partie noch ausgeglichen. Frederik Zepp erzielte in der 6. Minute per Siebenmeter den Treffer zum 2:2-Ausgleich. Danach übernahm jedoch Krefeld zunehmend die Kontrolle. Nur acht Minuten später führten die Gäste bereits mit 10:3.

Entscheidend war dabei auch die größere Auswahl an Alternativen im Krefelder Kader. Marvin Kix prägte das Spiel besonders stark: Er war mit acht Treffern bester Werfer der Gäste und übernahm zugleich Aufgaben als Spielgestalter, Vorlagengeber und Dirigent.

HLZ kommt nicht mehr heran

Der Rückstand zur Pause betrug sieben Tore. Auch im weiteren Verlauf gelang es dem HLZ Friesenheim-Hochdorf nicht, die Partie gegen den ambitionierten Absteiger noch zu drehen. Am Ende stand eine Niederlage mit zwölf Toren Differenz.

Die Heimpremiere lockte laut Bericht 100 Zuschauer an. Für den Ludwigshafener Handballstandort bleibt damit vor allem die klare Erkenntnis, dass Krefeld an diesem Abend in mehreren Bereichen überlegen war.