Gerade einmal zehn Minuten braucht Gerlinde Höfer zu Fuß bis zum Pfalzbau. Die 86-Jährige wohnt in der Nähe des Amtsgerichts in Ludwigshafen-Mitte und war am Samstag vor einer Theatervorstellung dort unterwegs. Vor ihrem Besuch sprach sie mit Allegra Bosch über Kunst, ihren Alltag und die Besonderheiten des zentralen Kulturstandorts.
Auf die Frage, ob sie zu Fuß zum Pfalzbau gekommen sei, antwortete Höfer: „Ja, ich brauche kein Auto.“ Ihr Wohnort liegt nach ihren Angaben sehr zentral. Der Weg zum Theater ist für sie deshalb kurz und lässt sich ohne Auto zurücklegen.
Pfälzische Kulturorte liegen dicht beieinander
Aus ihrer Perspektive fällt in Ludwigshafen-Mitte vor allem die räumliche Nähe mehrerer Einrichtungen auf. Zwischen dem Pfalzbau, dem Hack-Museum, dem Hack-Garten und der Staatsphilharmonie liegen nur kurze Wege. Die Kultureinrichtungen bilden damit einen eng beieinanderliegenden Bereich im Stadtteil.
Höfer besuchte an diesem Samstag eine Vorstellung im Theater. Der Besuch war zugleich Anlass für das Gespräch mit der Reihe „Irgendwo in LU“, in der die Rheinpfalz wöchentlich nach interessanten Gesprächspartnern in Ludwigshafen sucht.
Gespräch vor dem Pfalzbau
Im Mittelpunkt der Begegnung steht eine Ludwigshafenerin, die ihren Alltag rund um die Innenstadt organisiert und die Kulturangebote zu Fuß erreicht. Der Artikel widmet sich dabei nicht nur dem Theaterbesuch, sondern auch Höfers Erfahrungen mit Kunst und den Dingen, die ihre Generation nach der Überschrift des Gesprächs nicht gelernt hat.
Für Bewohnerinnen und Bewohner der Mitte zeigt die Begegnung zugleich, wie eng zentrale Wege und Kulturangebote in diesem Bereich zusammenliegen: Pfalzbau, Hack-Museum, Hack-Garten und Staatsphilharmonie sind vom Gesprächsort aus Teil derselben innerstädtischen Umgebung.