Auf dem Rhein zwischen Ludwigshafen und Mannheim sind seit dem 13. August 2026 gemeinsame Streifen der beiden Wasserschutzpolizeien unterwegs. Die Zusammenarbeit soll die Sicherheit und Ordnung auf einer der wichtigsten Wasserstraßen Deutschlands weiter stärken.

Wie das Polizeipräsidium Einsatz am 9. September 2026 mitteilte, teilen sich die Wasserschutzpolizeien Mannheim und Ludwigshafen bereits die polizeilichen Aufgaben auf dem Rhein. Die enge Abstimmung im Einsatzfall habe sich in der Vergangenheit bewährt. Nun soll sie nach dem Vorbild der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Wasser weiter ausgebaut werden.

Gemeinsame Besatzung, wechselndes Boot

Bei den neuen Streifen fahren Beamtinnen und Beamte aus beiden Städten gemeinsam auf dem Rhein. Sie tauschen Erfahrungen aus und stimmen ihre Abläufe ab. Das Streifenboot wird dabei abwechselnd von den jeweiligen Dienststellen bereitgestellt; auch Kontrollteam und Bootsbesatzung setzen sich aus Einsatzkräften aus Ludwigshafen und Mannheim zusammen.

Nach Angaben der Polizei zeigen die ersten Erfahrungen, dass das Zusammenwirken beider Wasserschutzpolizeistationen bereits sehr gut funktioniert. Die gemeinsamen Fahrten ergänzen die täglichen Maßnahmen der jeweils zuständigen Länder und sollen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf dem Rhein leisten.

Prüfung gemeinsamer Fortbildungen

Als nächsten Schritt prüfen die beiden Länder, ob sie auch bei gemeinsamen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen enger kooperieren können. Damit könnte die Zusammenarbeit über die gemeinsamen Streifenfahrten hinaus weiter vertieft werden.

Rückfragen beantwortet das Polizeipräsidium Einsatz unter 07161 616-1119 oder 07161 616-3333 sowie per E-Mail an [email protected].