Die Friedenskirche in Friesenheim richtet einen Hilferuf an die Stadtgesellschaft: Der Erhalt des protestantischen Gotteshauses als Kultur- und Veranstaltungskirche soll Unterstützung finden. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Wert Ludwigshafen diesem besonderen Ort beimisst.

Die Verantwortlichen der Kirche – die Presbyter Helmuth Morgenthaler und Manfred Storck sowie Pfarrerin Cornelia Zeißig – machen auf die Zukunft der Friedenskirche aufmerksam. Sie stehen vor einem Plakat, das für die Nutzung als Kulturkirche wirbt.

Seit 13 Jahren Veranstaltungsort

Die Friedenskirche in der Leuschnerstraße 56 ist seit 13 Jahren nicht nur ein protestantisches Gotteshaus, sondern auch eine Bühne für das öffentliche und kulturelle Leben. In dem Gebäude finden Ausstellungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen statt.

Damit verbindet die Kirche ihre religiöse Funktion mit einem offenen Veranstaltungsangebot. Nach Angaben der Verantwortlichen ist der Eintritt bei manchen Terminen frei. Bei anderen Veranstaltungen kosten Tickets bis zu 50 Euro – abhängig von Ausrichtung, Anspruch und Gastgeber.

Architektur als Alleinstellungsmerkmal

Neben ihrer Nutzung als Kultur- und Veranstaltungskirche verweisen die Verantwortlichen auf die ikonische Architektur der Friedenskirche. Sie sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal des Gotteshauses und begründen damit die Bedeutung des Erhalts für Ludwigshafen.

Eine konkrete Entscheidung über die weitere Unterstützung oder eine Finanzierung nennt der Bericht nicht. Fest steht: Die Friedenskirche möchte als Veranstaltungsort mit Ausstellungen, Konzerten und anderen Events wahrgenommen und erhalten werden.