Für die Bewohner zweier Häuser in der Fontanestraße ist die Sanierung zum Alltag unter erschwerten Bedingungen geworden. Insgesamt 40 Wohnungen werden im bewohnten Zustand modernisiert. Nach Angaben der Rheinpfalz klagen die Mieter über Lärm, Staub und fehlende Bäder.

Benjamin Brauner beschreibt besonders die Situation seines achtjährigen Sohnes. „Mein achtjähriges Kind ist ein Baustellenkind. Er wohnt auf einer Baustelle, er läuft über eine Baustelle zu seiner Schule, die schon seit langer Zeit saniert wird.“ In seiner Wohnung sei an dem beschriebenen Mittag ohnehin wenig Ruhe gewesen.

Belastung für die Bewohner

Die Arbeiten schränken nach Darstellung des Berichts die Nutzung der Wohnungen stark ein. Nachbarn können sich dort kaum aufhalten und sitzen deshalb vor den Häusern unter selbst aufgestelltem Regenschutz. Als Betroffene werden Claudia Dörr-Eberhardt, Benjamin Brauner und Thorsten Schmidtke genannt.

Neben dem Baulärm und dem Staub sorgen laut Bericht insbesondere fehlende Bäder für Probleme. Die Sanierung findet statt, während die Wohnungen weiterhin bewohnt werden. Die GAG räumt Schwierigkeiten beim Ablauf der Bauarbeiten ein.

Sanierung im bewohnten Zustand

Damit betrifft die Maßnahme nicht nur die Gebäude selbst, sondern unmittelbar den Alltag der Mieter. Der Bericht macht deutlich, dass die Bewohner während der Arbeiten mit Einschränkungen in ihren Wohnungen und im Umfeld der Häuser umgehen müssen. Weitere konkrete Angaben zum Zeitplan oder zu den nächsten Bauabschnitten enthält das vorliegende Material nicht.