Der Film Rose hat beim 22. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen den Filmkunstpreis als bester Film gewonnen. Insgesamt wurden am Samstag acht Auszeichnungen vergeben.

Die von Sandra Hüller gespielte Titelfigur in Rose will sich unter Männern behaupten. Damit setzte sich der Film bei der wichtigsten Preisvergabe des Festivals durch. Der Wettbewerb fand auf der Parkinsel statt.

Festival verbindet Filmkunst und Unterhaltung

Das Festival versteht sich als „Festival für alle“ und zeigt sowohl Filmkunst als auch Unterhaltung. Dieses Konzept habe sich bewährt, heißt es in der Berichterstattung. Festivalleiter Michael Kötz behandelt seit Jahren Kino- und Fernsehfilme gleich.

Zum Erfolg des Festivals trägt nach dieser Einschätzung auch die große Zahl beliebter TV-Stars bei, die auf der Parkinsel begrüßt werden können. Das Publikum dankt dem Festival demnach mit Zuspruch.

Acht Auszeichnungen vergeben

Neben dem Filmkunstpreis für Rose wurde beim Festival auch der Kinderfilmpreis „Goldener Nils“ vergeben. Er ging an Checker Tobi. Die Preisverleihung markiert einen weiteren Höhepunkt der 22. Ausgabe des Ludwigshafener Filmfestivals.

Eine Begründung für einen der acht Preise sorgte laut Bericht allerdings für Irritationen. Welche Auszeichnung beziehungsweise welche Formulierung gemeint ist, wird in dem vorliegenden Bericht nicht näher erläutert.