Mehr als 2.000 Menschen sind am Mittwochabend zum Auftakt des 22. Festivals des deutschen Films in die Kinozelte auf der Parkinsel in Ludwigshafen geströmt. Zur Eröffnung wurde die Komödie „Plötzlich Schwiegervater“ gezeigt. In der Hauptrolle war der in Mannheim aufgewachsene Schauspieler Uwe Ochsenknecht zu sehen, der selbst zum roten Teppich kam.

Bei angenehmen Temperaturen und großer Resonanz begann damit die zweieinhalbwöchige Festivalzeit. Ludwigshafen steht im Spätsommer erneut im Zeichen des deutschen Kinos: Die Parkinsel wird für diese Zeit zum Treffpunkt für Filmvorführungen, Schauspieler und Besucher.

Prominente Gäste auf dem roten Teppich

Neben Uwe Ochsenknecht waren auch Regisseur Till Endemann sowie die Schauspielerinnen Leslie Malton und Nina Gummich bei der Eröffnung dabei. Für Aufmerksamkeit sorgten außerdem Selfies mit den Darstellerinnen und die Nähe der Filmstars zum Publikum.

Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Auftakt teil. Auf dem roten Teppich erschienen der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder, Ludwigshafens Oberbürgermeister Klaus Blettner – beide gehören der CDU an – sowie BASF-Vorstandsmitglied Katja Scharpwinkel.

Festival macht Ludwigshafen zum Kinozentrum

Das Festival läuft laut dem Bericht zweieinhalb Wochen. Für die Stadt bedeutet die Veranstaltung eine wiederkehrende Konzentration auf deutsches Kino. Der Auftakt verband dabei die Premiere des Eröffnungsfilms mit einem öffentlichen Auftritt zahlreicher Beteiligter aus Film, Landespolitik, Stadt und Wirtschaft.

Im weiteren Festivalprogramm werden unter anderem ein Interview mit Annette Frier sowie die Vergabe des Kinderjury-Preises „Goldener Nils“ angekündigt. Außerdem wird über eine Forderung Uwe Ochsenknechts nach mehr Lärm in Ludwigshafen berichtet.