Der 28. Christopher Street Day in Dortmund ist am 5. September nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich und störungsfrei verlaufen. Mehrere Tausend Menschen nahmen an der Veranstaltung teil. Am Rand des Umzugs kam es am Brüderweg allerdings zu einem Körperverletzungsdelikt.
Der Aufzug startete gegen 13.20 Uhr mit etwa 1.800 Feiernden am Platz von Xi'an am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs. Die Route führte durch die nördliche Innenstadt in Richtung Stadtmitte. Im weiteren Verlauf wuchs die Zahl laut Polizei auf rund 3.300 Menschen an.
Umzug erreichte gegen 15 Uhr den Friedensplatz
Eine Zwischenkundgebung fand an der Reinoldikirche im Bereich Brüderweg und Kuckelke statt. Anschließend zog die Versammlung über Schwanen- und Ostwall weiter. Gegen 15 Uhr erreichte der Aufzug den Friedensplatz.
Für den Umzug musste der Straßenverkehr wiederholt vorübergehend gesperrt werden. Größere Verkehrsstörungen blieben nach Polizeiangaben jedoch aus. Die Veranstaltung auf dem Friedensplatz sollte am 5. September noch bis 22 Uhr fortgesetzt werden.
Anzeige nach Rangelei am Brüderweg
Am Brüderweg wurde einem Versammlungsteilnehmer nach Angaben der Polizei von einer unbekannten Person eine Flagge entrissen. Bei der anschließenden Rangelei verletzte sich der Teilnehmer leicht.
Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung. Zum Stand der Mitteilung am 5. September um 16.30 Uhr meldete die Polizei Dortmund keine weiteren Störungen.