Christian Berkel wird beim 22. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet. Die Ehrung ist für den 30. August angekündigt. Vorab sprach der Schauspieler über seine Arbeit in wechselnden Genres und über seine besondere Verbindung zum Festival auf der Parkinsel.

„Stammgast“ auf der Parkinsel

Berkel ist nach eigener Einschätzung regelmäßig beim Festival des deutschen Films zu Gast. Auf die Frage, ob er dort bereits als eine Art Stammgast gelte, antwortete er: „Ja, absolut. Es ist eines der ganz großen Publikumsfestivals, und das mag ich wirklich sehr gerne.“

Als besonderen Reiz des Festivals nennt der Schauspieler die Größe und Atmosphäre der Vorführungen. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, in einem vollständig ausverkauften Kinosaal mit weit über 1.000 Plätzen zu sitzen. Gerade diese Nähe zum Publikum macht das Festival für Berkel zu einem wichtigen Termin.

Drama über Auschwitz

Im Gespräch ging es auch um den Film „Block 10“. Berkel bezeichnete das Drama als „Eine Geschichte, die so viel mit uns und unserer eigenen Geschichte zu tun hat“. Der Film erzählt von Menschenexperimenten im Konzentrationslager Auschwitz.

Der Schauspieler, der auf dem roten Teppich in Ludwigshafen zu sehen war, verbindet damit ein historisches und zugleich gegenwartsbezogenes Thema. Der genaue Ablauf der Preisverleihung wurde in dem Interview nicht genannt. Fest steht nach den vorliegenden Angaben jedoch: Die Auszeichnung für Schauspielkunst soll am 30. August im Rahmen des Festivals verliehen werden.

Das Festival des deutschen Films findet auf der Parkinsel in Ludwigshafen statt und zählt in diesem Jahr zu den zentralen Anlässen für Berkels Besuch in der Stadt.