Der historische Champion 500 G ist nach einer langen Reise wieder in Ludwigshafen angekommen. Der besondere Oldtimer bleibt bis zur geplanten Eröffnung eines Museums zunächst in privater Obhut. Gelegentlich soll das Fahrzeug weiterhin zum Einsatz kommen.
Damit ist ein Auto zurück an dem Ort, der eng mit seiner Geschichte verbunden ist: Der Champion 500 G wurde vor vielen Jahrzehnten in Ludwigshafen gefertigt. Nach Angaben der RHEINPFALZ handelt es sich wahrscheinlich um das letzte noch erhaltene Fahrzeug dieses Fabrikats.
Vom Fundstück zum Museumsstück
Hinter dem Wagen liegt eine außergewöhnliche Reise. Der Champion 500 G war zunächst in Neuseeland, bevor er nach Europa zurückkehrte. Die Geschichte des Oldtimers umfasst außerdem seine Entdeckung, die Restaurierung und die Vorbereitung für eine spätere Ausstellung.
Über den besonderen Wagen und seine Entwicklung wurde wiederholt berichtet. Im Mittelpunkt steht dabei auch der frühere Hersteller aus dem Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim. Der Oldtimer erinnert damit nicht nur an ein seltenes Fahrzeug, sondern auch an ein Stück lokaler Industriegeschichte.
Private Obhut bis zur Museumsöffnung
Wann das geplante Museum öffnen kann, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Bis dahin kümmern sich Christian Steiger, Mathias Berkel und Christian Wahl um den Champion. Das Auto bleibt in dieser Übergangszeit privat verwahrt und wird nur gelegentlich bewegt.
Für Ludwigshafen bedeutet die Rückkehr des Champion 500 G, dass ein außergewöhnliches Stück der eigenen Fertigungsgeschichte wieder vor Ort ist. Eine öffentliche Ausstellung ist erst mit der geplanten Museumsöffnung vorgesehen.