Mehrere Rauchmelder haben am Mittwochvormittag, 30. September 2026, in einem Hochhaus in der Bertolt-Brecht-Straße in Ludwigshafen-Oggersheim offenbar Schlimmeres verhindert. Die Feuerwehr wurde um 10.42 Uhr wegen einer Rauchentwicklung aus dem Gebäude alarmiert.
Mehrere Kleinbrände in verschiedenen Geschossen
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten mehrere Rauchwarnmelder in verschiedenen Geschossen des Hochhauses. Mehrere Löschtrupps löschten die Kleinbrände. Zahlreiche Wohnungen auf mehreren Etagen wurden anschließend kontrolliert. Den Treppenraum entrauchte die Feuerwehr maschinell.
Im Treppenraum waren mehrere Bewohner Brandrauch ausgesetzt. Unter ihnen befand sich eine gehbehinderte Person. Die Betroffenen konnten das Gebäude mit Unterstützung der Feuerwehr verlassen. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst untersucht; ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Wie es zu dem Brand kam, ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Angaben zu weiteren Schäden oder zur Höhe eines möglichen Sachschadens liegen in der Mitteilung nicht vor.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen mit 31 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen, der Katastrophenschutz mit leitendem Notarzt und organisatorischem Leiter Rettungsdienst, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen sowie die Polizei.
Nach Angaben der Feuerwehr verhinderten die übrigen Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn in diesem Fall einen größeren Brand. Weitere Hinweise zu Rauchmeldern gibt es bei der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ sowie auf der Internetseite der Feuerwehr Ludwigshafen.