Eine anonyme Bombendrohung hat am Dienstagmorgen, 25. August 2026, einen Polizeieinsatz an der Ausländerbehörde der Stadt Ludwigshafen ausgelöst. Die Drohung ging gegen 9.30 Uhr per Fax bei der Behörde in der Mottstraße ein. Das Gebäude wurde anschließend durchsucht.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz waren neben alarmierten Polizeikräften auch Sprengstoffspürhunde im Einsatz. Bei der Durchsuchung wurden keine gefährlichen Substanzen festgestellt. Für Beschäftigte und Besucher ergab sich damit nach den vorliegenden Angaben kein Fund eines explosiven oder sonst gefährlichen Stoffes.
Landeskriminalamt bewertet Schreiben
Experten des Landeskriminalamtes analysierten das Drohschreiben. Ihre Einschätzung: Es ist nicht von einer ernsthaften Drohung auszugehen. Die Polizei stuft den Vorgang dennoch als Straftat ein und führt weitere Ermittlungen durch.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat. Wer hinter dem anonymen Fax steckt, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Weitere Angaben zu einer möglichen Tatperson oder zu den Hintergründen machte die Polizei zunächst nicht.
Das Polizeipräsidium weist darauf hin, dass anonyme Drohungen grundsätzlich erhebliche Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen können. Bombendrohungen seien strafbar und würden rechtlich geahndet. Außerdem können laut Polizei durch die erforderlichen Einsatzmaßnahmen erhebliche Kosten entstehen.
Rückfragen zu dem Einsatz beantwortet das Polizeipräsidium Rheinpfalz unter der Telefonnummer 0621 963-20022 oder per E-Mail an [email protected].