Ein Roman über das Leben eines Ludwigshafeners stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung in der Friedenskirche: Billy Hutter war dort mit seinem Buch „Karlheinz“ zu Gast. Der Roman hatte bereits vor gut zehn Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt.

Im Mittelpunkt steht die Figur Karlheinz. Als sichtbares Detail war bei der Veranstaltung eine Zigarrenkiste zu sehen, die laut dem Bericht original von Karlheinz stammt. Damit verband sich die literarische Geschichte mit einem konkreten Gegenstand aus dem Umfeld des Romans.

Ein Porträt der alten Bundesrepublik

Hutter beschreibt in „Karlheinz“ das Leben eines Ludwigshafeners. Die überregionale Kritik ordnete das Buch weit über eine reine Lokalgeschichte hinaus ein. Die „Zeit“ urteilte, der Roman sei „das brillante Porträt der alten Bundesrepublik“. Der „Spiegel“ bezeichnete ihn als „das Destillat einer Generation“.

Auch in der RHEINPFALZ am SONNTAG wurde das Buch besprochen. Rezensent Daniel Krauser hob als besondere Stärke hervor, dass Hutter den Gegensatz zwischen Idylle und Irrsinn erfasse, der die Region präge. Der im Ausgangstext wiedergegebene Satz bricht an dieser Stelle allerdings ab.

Roman mit regionalem Blick

Die Veranstaltung in der Friedenskirche rückte damit einen Roman ins Blickfeld, der persönliche Lebensgeschichte, Zeitbild und regionale Wahrnehmung verbindet. Weitere Angaben zum genauen Termin oder zum Ablauf der Veranstaltung enthält die vorliegende Quelle nicht.