Der Berliner Platz und der Bereich am Lichtenberger Ufer sollen in Ludwigshafen sicherer und einladender werden. Beide Orte gelten als Bereiche, an denen sich Bürgerinnen und Bürger zumindest zeitweise unwohl fühlen. Die Stadt will deshalb gegensteuern und setzt dabei unter anderem auf mehr Licht.

Am Tag ist der Berliner Platz nach Darstellung der Rheinpfalz weniger problematisch. Anders wird die Situation offenbar bei Dunkelheit wahrgenommen: Das Areal ist abends wenig frequentiert und wirkt dann nicht besonders einladend. Gerade diese geringe Belebung verstärkt bei manchen Menschen das Gefühl, dort nicht sicher zu sein.

Berliner Platz wird häufig genannt

Wer Ludwigshafenerinnen und Ludwigshafener danach fragt, wo sie sich in der Stadt unwohl oder sogar unsicher fühlen, bekommt laut Bericht häufig den Berliner Platz und seine Umgebung als Antwort. Der zentrale Platz wird dabei ebenso genannt wie der Bereich in der Nähe des Rheinufers.

Damit geht es nicht um einen einzelnen Vorfall, sondern um die allgemeine Wahrnehmung dieser öffentlichen Räume. Der Berliner Platz und das Lichtenberger Ufer gelten als Orte, die vielen Menschen ein ungutes Gefühl geben – insbesondere in den Abendstunden.

Mehr Licht als Teil der geplanten Maßnahmen

Die Stadt Ludwigshafen will dieser Wahrnehmung mit verschiedenen Maßnahmen begegnen. Ein Ansatz ist eine bessere beziehungsweise stärkere Beleuchtung. Mehr Licht soll dazu beitragen, den zentralen Platz und den Bereich am Rheinufer übersichtlicher und abends angenehmer wirken zu lassen.

Welche weiteren Schritte vorgesehen sind, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor. Fest steht jedoch: Berliner Platz und Lichtenberger Ufer stehen im Mittelpunkt der städtischen Bemühungen, das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum zu verbessern.