Der geplante Solarpark der BASF nahe Ludwigshafen steht vor einem technischen und zeitlichen Problem: Das regionale Stromnetz kann die erwartete Einspeisung offenbar nicht vollständig aufnehmen. Der Netzbetreiber lehnt eine komplette Einspeisung ab, weshalb sich der Bau des Projekts verzögert.
Die BASF plant eine Anlage mit einer Leistung von 130 Megawatt. Nach Angaben des Mannheimer Morgen soll der Solarpark nördlich der BASF-Kläranlage auf einem Ackergelände entstehen. Das Unternehmen prüft derzeit, welche Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz infrage kommen.
Solarpark mit hohem erwarteten Ertrag
Für die geplante Anlage wird ein jährlicher Ertrag von gut 140.000 Megawattstunden geschätzt. Wie dieser Strom künftig vollständig genutzt oder in das regionale Netz eingespeist werden kann, ist nach den vorliegenden Informationen noch nicht geklärt.
Die Netzsituation hat damit unmittelbare Folgen für den weiteren Zeitplan des Vorhabens. Ein konkreter neuer Baubeginn oder ein alternatives Anschlusskonzept werden in den verfügbaren Angaben nicht genannt. Fest steht bislang nur, dass die BASF nach einer Lösung für den Netzanschluss sucht.
Der Bericht des Mannheimer Morgen erschien am 21. August 2026. Die vollständigen Informationen sind dort nur für registrierte Nutzer oder Abonnenten zugänglich.