Baustellen und Sperrungen auf den Hochstraßen bremsen in Ludwigshafen den Berufsverkehr zur BASF. Für viele Beschäftigte bedeutet das längere Fahrzeiten und zusätzliche Umwege auf dem Weg zur Arbeit. Die aktuelle Verkehrslage zwingt Autofahrer teilweise dazu, ihre bisherigen Routen zu ändern.

Besonders betroffen sind BASF-Pendler, die mit dem Auto zum Werksgelände fahren. Nach Angaben der Rheinpfalz kommen zwei von drei BASF-Mitarbeitern mit dem Auto zur Arbeit. Wenn Hochstraßenabschnitte gesperrt sind oder Umleitungen eingerichtet werden, steigt damit der Druck auf die verbleibenden Strecken.

Ausweichmöglichkeiten für BASF-Beschäftigte

Ein Teil der Beschäftigten reagiert auf die Verkehrsprobleme mit einem Wechsel des Verkehrsmittels. Manche fahren mit der Tram oder dem Fahrrad zur Arbeit. Andere nutzen, sofern es ihre Tätigkeit ermöglicht, das Homeoffice. Für die Pendler bedeutet das eine Anpassung an die wechselnde Baustellensituation und die damit verbundenen Umwege.

Wer weiterhin mit dem Auto fährt, muss nach der Schilderung der Rheinpfalz mit längeren Fahrzeiten rechnen. Die Sperrungen wirken sich dabei nicht nur auf einzelne Straßen aus: Durch die Umleitungen werden zusätzliche Belastungen im Straßenverkehr erzeugt. Eine einheitliche Ausweichroute für alle Pendler gibt es deshalb nicht.

Parkplätze am Werk und im Hemshof

Für BASF-Mitarbeitende stehen außerhalb des Werksgeländes fünf Parkhäuser und 18 Parkplätze zur Verfügung. Zusammen bieten diese Anlagen rund 13.500 Stellplätze. Außerdem gibt es einen BASF-Parkplatz im Hemshof, der als weitere Parkmöglichkeit genannt wird.

Die Verkehrslage bleibt damit für viele Aniliner eine tägliche Abwägung zwischen Auto, öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad und Homeoffice. Wie lange die zusätzlichen Fahrzeiten und Umwege bestehen bleiben, wird im vorliegenden Bericht nicht angegeben.