Zehn Jahre nach der Explosion im Nordhafen der BASF hat das Unternehmen in Ludwigshafen an die fünf Todesopfer erinnert. Um 11.27 Uhr, genau zu dem Zeitpunkt, an dem sich das Unglück ereignet hatte, läutete die Glocke am Ehrenmal der Feuerwache Nord fünfmal.

Das Läuten stand jeweils für einen Verstorbenen. Bei der Explosion am 17. Oktober 2016 kamen vier Angehörige der Werkfeuerwehr und ein Matrose ums Leben. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Gedenken an der Feuerwache Nord

Die Gedenkfeier fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach Angaben von BASF nahmen mehr als 150 geladene Gäste teil. Dazu gehörten Angehörige der Verstorbenen sowie Einsatzkräfte der BASF-Gefahrenabwehr, die damals und heute im Einsatz sind.

Auch die Einsatzfahrzeuge der BASF-Werkfeuerwehr erinnerten an den Jahrestag: Sie trugen Trauerflor. Das Unternehmen gedachte damit nicht nur der Opfer, sondern würdigte auch die zahlreichen Einsatz- und Hilfskräfte, die am 17. Oktober 2016 und in den darauffolgenden Tagen im Einsatz waren.

BASF bekräftigt Verpflichtung zur Sicherheit

Der BASF-Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth bezeichnete den 17. Oktober 2016 als einen Tag, der die Unternehmensgeschichte bis heute prägt. Im Mittelpunkt des Gedenkens stünden die Opfer und ihre Angehörigen, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen.

„Der 17. Oktober 2016 gehört zu den Tagen in unserer Unternehmensgeschichte, die uns bis heute prägen“

Das Zitat stammt laut Mitteilung von BASF-Vorstandsvorsitzendem Markus Kamieth. Er erklärte außerdem, das Andenken an die Verstorbenen verpflichte das Unternehmen dazu, die Sicherheit der Menschen bei BASF jeden Tag weiter zu stärken.

„Unsere Gedanken sind bei ihren Familien, Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen. Ihr Andenken verpflichtet uns, die Sicherheit der Menschen in unserem Unternehmen jeden Tag weiter zu stärken“

Mit dem Läuten am Ehrenmal und der Gedenkfeier erinnerte BASF damit an ein Unglück, bei dem neben den fünf Todesopfern auch mehrere Menschen verletzt worden waren. Der zehnte Jahrestag war zugleich Anlass, den damaligen und heutigen Kräften der Gefahrenabwehr sowie den weiteren Einsatz- und Hilfskräften zu danken.