Die Explosion im BASF-Nordhafen in Ludwigshafen jährt sich zum zehnten Mal. Am 17. Oktober 2016 erschütterten schwere Explosionen das Hafengelände. Über der Unglücksstelle standen riesige Flammen und eine kilometerhohe Qualmwolke.

Nach Angaben des Berichts kam es zunächst in einem Rohrgraben zu einem Brand. Daraus entwickelten sich Explosionen und weitere Folgebrände. Der Unfall ereignete sich bei Arbeiten an einer Leitung.

Wie es zu dem Unglück kam

Auslöser war demnach ein Mitarbeiter einer Fremdfirma. Er habe mit einem Winkelschleifer in einem Rohrgraben versehentlich eine volle Leitung angeflext. Die Schilderung beschreibt damit einen Unfall während Arbeiten an der Infrastruktur des BASF-Hafens.

Die Folgen waren weithin sichtbar: Flammen und eine kilometerhohe Rauchwolke prägten das Bild an der Unglücksstelle. Der Bericht erinnert zugleich daran, dass bei dem Ereignis Opfer zu beklagen waren.

Neue Regeln und Technik angekündigt

Zehn Jahre nach der Explosion zieht BASF laut Bericht Bilanz. Der Konzern setzt demnach auf neue Regeln, technische Lösungen und veränderte Abläufe. Sie sollen dazu beitragen, vergleichbare Unfälle in Zukunft zu verhindern.

Konkrete Einzelheiten zu den neuen Maßnahmen nennt die vorliegende Quelle nicht. Fest steht nach der Darstellung aber: Die Erinnerung an das Unglück wird mit einer Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen verbunden. Auch der Opfer soll gedacht werden.

Der Unfall vom 17. Oktober 2016 bleibt damit ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte des BASF-Standorts Ludwigshafen. Die angekündigten Anpassungen sollen die Sicherheit bei Arbeiten im Hafen und an Leitungen verbessern.