Annette Frier ist beim Festival des Deutschen Films 2026 in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet worden. Die offizielle Übergabe fand am Samstagabend, 22. August, auf der Parkinsel statt. Dort war das Festival Mitte der Woche eröffnet worden.
Auszeichnung zur Premiere von „Mimi und Ich“
Die Ehrung stand im Zusammenhang mit Friers neuem Film „Mimi und Ich“, der beim Festival gezeigt wird. Der Film erzählt von einer Mutter-Tochter-Geschichte und wird als herzerwärmend beschrieben. Für die Kölner Schauspielerin war die Auszeichnung der Preis für Schauspielkunst 2026.
Frier ist seit dem Jahr 2000 in der deutschen Fernseh- und Comedylandschaft präsent. Einem breiten Publikum ist sie unter anderem aus den Formaten „Switch“, der „Wochenshow“ und „Danny Lowinski“ bekannt. Gleichzeitig zeigte sie ihre Fähigkeiten auch in dramatischen Produktionen wie „Nur eine Handvoll Leben“ und „Ella schön“.
Lob von Intendant Michael Kötz
Intendant Michael Kötz würdigte Frier in seiner Laudatio. Dabei hob er hervor, dass die öffentliche Bühnenpräsenz einer Schauspielerin nicht automatisch mit ihrer privaten Person gleichzusetzen sei. Frier sei so präsent und mitreißend, dass die Beschreibung „Schauspielerin zum Niederknien“ zutreffe.
Frier bedankte sich für die Laudatio und nahm die humorvolle Überhöhung ihrer bisherigen Auszeichnungen auf. Sie sagte, Michael Kötz habe ihr mit seinen Worten mindestens sieben Preise zugeschrieben, die sie gar nicht besitze. Anschließend widmete sie den Preis auch ihrem Team, mit dem sie die Comedy-Serien „Merz gegen Merz“ produzierte.
Das Festival des Deutschen Films bringt damit neben der Präsentation aktueller Filme auch eine prominente Ehrung nach Ludwigshafen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht eine Schauspielerin, die sowohl für komödiantische Rollen als auch für dramatische Arbeiten bekannt ist.